Ultraschall

Die Haut sieht jünger und frischer aus.

Diese Behandlung ist aus der modernen Kosmetik nicht mehr wegzudenken.

Beim Ultraschall werden gezielt Wirkstoffe in hoher Konzentration in die Haut eingearbeitet und die Kollagenproduktion angeregt. Durch die Beschallung der Haut können Wirkstoffgele in tiefe Hautschichten eingeschleust werden. Die Hautzellen sind wieder in der Lage mehr Feuchtigkeit aufzunehmen und zu speichern.

 

Wissenswertes zur Technik Ultraschall

Wer schon einmal während eines Konzerts vor den Boxen stand, weiß, dass man Schall im Bauch spüren kann. Hohe Töne lassen Gläser springen, durchbricht ein Jet die „Schallmauer“, können auch Fensterscheiben zu Bruch gehen. Ultraschall ist für das menschliche Ohr nicht hörbar. Die Schallwellen sind wesentlich kleiner, können dadurch auch für andere Zwecke eingesetzt werden. Auf das Hautgewebe wirken die Schallwellen wie „ein mittleres Erdbeben“. Die „innere Massage“ der Lederhaut ist mit einem „Zelljogging“ zu vergleichen. Im Gesichtsbereich werden die Zellen der Lederhaut erreicht. Die kollagenen und elastischen Fasern werden aufgerüttelt und somit zur Eigeninitiative animiert. Die Haut fühlt sich frischer an und sieht auch straffer aus. Abhängig von Frequenz und Stärke wirken die Ultraschallwellen unterschiedlich tief im Gewebe. So können auch tiefere Hautregionen, wie das Unterhautfettgewebe, erreicht werden. Bei Cellulitebehandlungen werden die Fettzellen voneinander gelöst und können danach besser durchblutet werden. Der Abbau von Fettzellen wird dadurch wesentlich erleichtert. Der gezielte Einsatz von Wirkstoffen kann somit einen Anti-Aging-Effekt sowohl im Bereich der Gesichtshaut als auch im „Problemzonenbereich“ erreichen.

 

Zur Physik des Schalls

Schallwellen werden durch Erzeugung von Druckwellen (Verdichtung und Dehnung von Materie) übertragen. Ultraschallwellen wirken mit ca. 100kg/cm² auf die Hautoberfläche. 1 Herz ist die Frequenz von 1 Schwingung/Sekunde. Der menschliche Hörbereich liegt zwischen 20 und 20.000 Hz (=20 kHz/Hertz), Fledermäuse erzeugen Ultraschall im Bereich von 40-90 kHz (Kilohertz). Je länger die Wellen sind, desto tiefer können sie in das Gewebe eindringen. Je höher die Hz-Zahl ist, desto kleiner sind die Wellen. Ultraschall, der bei Körperanwendungen eingesetzt wird, liegt bei 1.000 kHz (=1 MHz/Megahertz). Um die oberen Hautschichten zu erreichen wird im Gesichtsbereich mit 3 MHz gearbeitet. Die Druckwellen des Schalls werden über ein Trägergel übertragen.

 

„Ultraschall-Töne“ (Frequenzen)

Schwungwellen arbeiten bei 20-50 kHz. Angewendet werden sie an der Hautoberfläche: zum Peelen, zum Einschleusen von Wirkstoffen und zur Durchblutungserhöhung. Für Körperanwendungen wird die Frequenz von 1 MHz (1000 kHz) genutzt. Die Schallwellen dringen bis in die Unterhaut ein. Hier werden sie zum lockeren des Fettgewebes bei Zellulite und zur Durchblutungserhöhung genutzt. Danach kann das Gewebe besser entschlacken und Fettgewebe leichter abgebaut werden. Bei Gesichtsanwendungen wird die Frequenz von 3 MHz und höher genutzt. Die Schallwellen sollen dabei nicht tiefer als bis zur Lederhaut vordringen.

 

Wirkung auf die Haut

Ultraschall wirkt hauptsächlich auf Gewebeebene. Die thermische Wirkung durch Reibungswärme bewirkt die Aktivierung des Stoffwechsels, die Beschleunigung für die Lymphzirkulation. Die mechanische Wirkung durch Mikromassage bewirkt die Entspannung der Muskulatur, die Vibrationsmassage und die innere Gewebsmassage zur Zellregeneration durch Zellaktivierung. Die biochemischen Auswirkungen sind die Stimulierung der Kollagen-und Elastinbildung, die Straffung des Bindegewebes, die Änderung der Lipidstruktur und die Verbesserung der Durchlässigkeit der Zellwände. Bei der Sonophoretischen Wirkung können Wirkstoffe durch die Ultraschallbehandlung in tiefere Hautschichten „eingerüttelt“ werden und somit eine bessere Wirksamkeit zeigen.

 

Auswirkungen

Die Haut wird gestrafft, die Fältchen werden gemindert, die Verhärtungen und Vernarbungen werden vermindert, die Muskulatur wurd beruhigt und entspannt und das Bindegewebe wird gefestigt.

 

Einsatzmöglichkeiten

Bei der Anwendung im Gesicht verschwinden die Trockenheitsfältchen. Tiefe Falten, wie Mimikfalten können nicht beseitigt werden.

 

Unreine Haut

Der Lymphfluss wird angeregt, der bei fetter Haut gestörte pH-Wert der Haut wird normalisiert.

 

Couperose

Ursache dieser Erscheinung ist ein schwaches Bindegewebe. Eine Verstärkung der Gefäßwände Couperose kann gemildert werden, durchschimmernde Kapillare werden von der Oberfläche weggedrückt.

 

Pigmentflecken

Durch Aktivierung des Zellstoffwechsels und der Zellteilung können Pigmentflecken gemindert werden.

 

Festigung

Von Gesichtsregionen(Wangen, Kinn) und von „erschlafften“ Wangen-und Kinnzonen durch Entschlackung und Festigung des Gewebes.

 

Dekollete

„Schlaffalten“ können vermindert werden.

 

Bindegewebsschwächen und Depotfett

Zeigen sich in Form von Cellulite, Schwangerschaftsstreifen und „hängenden“ Körperpartien. Das Bindegewebe wird durch Anregung der Zellaktivitäten gestärkt.

 

Prä- und postoperative Behandlung

Vorbereitung des Gewebes für eine Operation. Das zu operierende Gewebe wird „erweicht“, eine Operation hinterlässt so wenige tiefe Spuren. OP-Narben können behandelt werden, wenn die Narbe nicht älter als 3 Jahre ist.

 

Cellulite

Kann um ein Stadion verbessert werden. Schlackenstoffe, die zwischen den Fettzellen sitzen, werden durch die Lymphe nicht richtig abtransportiert. Als Folge der Ultraschallanwendung trennen sich die Fettgruppen, die Haut wird weicher, Lymphflüssigkeit kann besser abtransportiert werden. Die Durchblutung wird gefördert und somit können auch Fettzellen besser abgebaut werden. Während dieser Zeit soll kein Muskelaufbautraining betrieben werden. Schwimmen, walken, Rad fahren und tanzen sind die Sportarten, die Kalorien verbrauchen und damit den Fettabbau unterstützen. Eine gesunde, basische Ernährung (sparsam Fett, wenig Eiweiß, viel Kohlenhydrate), ausreichende Flüssigkeitszufuhr und Meiden von Genussmitteln, sind dabei unerlässlich.

 

Vorsichtsmaßnahmen

Da Ultraschallschwingungen die Körperzellen anregen, darf diese Technik nicht angewendet werden, wenn blutverdünnende Medikamente eingenommen werden (Marcumar) und bei Vorliegen von Tumoren. Jede Behandlung die Wirkung zeigt, kann auch Nebenwirkungen haben!

Durch die Einwirkung von Ultraschall wird die Durchblutung angeregt und Schlackenstoffe werden abtransportiert. Wenn der Drainageeffekt eintritt, kann sich dies u.U. auch „negativ“ auswirken. Durch die Entwässerung wird sich die Haut in diesem Fall weniger fest anfühlen. Betroffen davon sind Hauttypen, die ein sehr dünnes Bindegewebe aufweisen. Falls dies auftritt, soll zwischen den Behandlungen ein Zeitraum von mindestens einer Woche liegen.

 

Meine Erfahrungen

Der größte Teil der behandelten Personen haben sehr gut auf Ultraschall reagiert. Eine Festigung des Bindegewebes (vor allem im Wangen/Kinn-Bereich) wird als sehr positiv empfunden. Bereits nach der ersten Behandlung sind die Ergebnisse spürbar. Dies ist die einfachste Art der technischen Anti-Aging-Behandlung.

 

Kombinationsmöglichkeiten sind

Microdermabrasion (glättende Einflüsse auf die Oberhaut, Verfeinerung der Struktur, fördert die Zellneubildung), hochdosierte Vitamine A und C zur Beschleunigung der Regeneration.